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28.10.2009

Wenn Spielen als Sucht dargestellt wird

Bild 6Ich habe gerade einen sehr interessanten Artikel gelesen, in dem es um das Spielen als Sucht geht. Gefunden habe ich diesen Artikel auf sueddeutsche.de.

Einerseits war ich mal wieder über die Meinung des Lehrerverbandes schockiert, andererseits muss ich erschreckenderweise zugeben, dass Sie in ein paar vereinzelten Punkten nicht ganz Unrecht haben. Hier erstmal der Artikelausschnitt, überzeugt euch selbst.

Der Medienkonsum von Jugendlichen und die damit verbundenen vermeintlichen Auswirkungen auf soziale Kompetenz und Funktionsfähigkeit in der Gesellschaft sind nach wie vor ein aktuelles Thema. Aktueller denn je, wenn man dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenveband (BLLV) glauben darf. Dessen Präsident Klaus Wenzel sieht gerade den Erzfeind Computerspiele und die Tatsache, dass Jugendliche sie gerne spielen, als höchst problematisch an.

2,7 Prozent der 15jährigen sehen so aus
Wenzel beruft sich dabei auf eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, dessen Leiter, Christian Pfeiffer, ehemaliger SPD-Politiker, als einer der schärfsten Kritiker von Medienkonsum im Allgemeinen und Videospielen im Besonderen gilt. Laut dieser sollen 2,7 Prozent der 15jährigen computerspielsüchtig sein, wobei der Anteil an Jungen zehnmal höher ist als jener der Mädchen. Gemeinsam mit dem BLLV hat Pfeiffer nun ein Seminarprogramm und eine Broschüre erstellt, die Eltern und Lehrern Ratschläge erteilen soll, wie man die Kinder den Klauen der Games entreißt.

Pfeiffer schlussfolgert weiterhin, dass die absinkenden Schulleistungen von Jungen in den letzten Jahren allein auf Computerspiele zurückzuführen seien. Insbesondere World of Warcraft sei hierbei ein Problem. Der Bundeszentrale für politische Bildung hingegen wirft er vor, sie habe sich von der Spielindustrie kaufen lassen, weil diese Programme pflegt, um Kindern und Jugendlichen einen gesunden und kreativen Umgang mit Spielen zu vermitteln.

Viele der Leser stellten sich stur gegenüber der Nachricht, dass die schulischen Leistungen auf Grund von Computerspielen leiden. Ich bin selbst ein leidenschaftlicher Gamer und muss aber sagen, dass diese Aussage nicht ganz unwahr ist. Natürlich liegt es an den Computerspielen, zwar nicht hauptsächlich, aber größtenteils.

Die Jugend hat garkeinen Platz mehr im Kopf um sich den Lehrstoff zu merken, sie interessieren sich nur noch für Games und Das auch in der Schule. Andererseits sind Computerspiel auch fördernd, sei es die Fantasie oder das Reaktionsvermögen.

Eine Einigung oder einen Kompromiss wird es sowieso nie geben. Es wird alles dabei bleiben wie es jetzt ist, denn was sollte man tun? Computerspiele allgemein verbieten?

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1 Kommentar to “Wenn Spielen als Sucht dargestellt wird”

  • Wenn Spielen als Sucht dargestellt wird…

    ch habe gerade einen sehr interessanten Artikel gelesen, in dem es um das Spielen als Sucht geht. Ge…

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